Systemstand mit Design-Anspruch: Was Megawall anders macht
Graue Wände, ein Tisch, zwei Stühle, ein Spot auf der Rückwand: So stellen sich viele einen Systemstand vor. Dabei entscheiden nicht die Profile, sondern Planung, Licht und Grafik, ob ein Stand gut aussieht. Ein Systemstand kann einladend, hochwertig und unverwechselbar sein. Er kostet dabei deutlich weniger als ein individuell gebauter Stand und lässt sich schneller umsetzen. In diesem Ratgeber zeigen wir, worauf es ankommt.
Was ein Systemstand heute ist
Ein Systemstand besteht aus wiederverwendbaren Bauteilen: Aluminiumrahmen, Wänden, Decken, Licht und Möbeln. Diese Teile werden für jede Messe neu kombiniert und mit Ihrer Grafik verkleidet. Bei uns sind das die bewährten Systeme Octanorm und Maxima sowie unser eigenes Wandsystem Megawall.
Wie flexibel das ist, zeigt eine Zahl: 2025 haben wir rund 13.400 Systemstände aufgebaut, auf 112 Veranstaltungen. Und jeder trägt die Handschrift seines Ausstellers.
Megawall: Systemstand ohne Raster-Look
Die Megawall setzen wir seit 2013 ein. Sie ist ein modulares, stützenfreies Rahmensystem aus Aluminium mit sehr schmalen Fugen. Die Wandelemente schließen nahezu nahtlos aneinander an, so entstehen ruhige, große Flächen statt eines sichtbaren Profilrasters. Damit verbindet sie den Preisvorteil des Systembaus mit einer Optik, die man sonst nur aus dem individuellen Messebau kennt.
Bedruckte Textilbespannungen laufen über die gesamte Wand und lassen sich auf Wunsch von innen mit LED hinterleuchten. Die Leuchtwand wird zum Blickfang, der den Stand schon aus der Ferne sichtbar macht. Theken, Regale und Sonderelemente aus unserer eigenen Tischlerei INUMA fügen sich direkt in das System ein.
Ein Beispiel: Beim Gemeinschaftsstand der Robert Bosch GmbH auf der E-World in Essen haben wir auf 108 m² das Bosch-Präsentationssystem und eine Schnellladestation für Elektroautos samt Energiespeicher in einen Megawall-Stand integriert.
Sechs Tipps für einen schönen Systemstand
- Gutes Licht einplanen. Licht entscheidet, ob ein Stand wahrgenommen wird. Wir setzen seit über zehn Jahren an jedem Systemstand ausschließlich farbechtes LED-Licht ein. Im direkten Vergleich in derselben Halle fällt der Unterschied sofort auf.
- Große Grafikflächen nutzen. Durchgehende Textildrucke statt vieler kleiner Paneele wirken ruhig und hochwertig. Ein starkes Motiv und wenig Text sind aus der Ferne besser lesbar als jede Aufzählung.
- Offen planen. Ein Stand, der zum Gang hin offen ist, lädt ein. Planen Sie lieber eine Theke an der Ecke als eine geschlossene Wand an der Front.
- Boden und Möbel mitdenken. Ein farblich passender Teppich oder ein anderer Bodenbelag sowie Möbel aus einem Guss machen aus einer Fläche einen Raum.
- Höhe nutzen. Ein Deckenhänger oder eine höhere Wand mit Ihrem Logo sorgt dafür, dass Besucher Sie schon vom Halleneingang aus finden.
- Vorher sehen, nicht hoffen. Mit unserem Systemstand-Konfigurator sehen Sie Ihren Stand vor der Messe in 3D. So treffen Sie Entscheidungen zu Farben, Möbeln und Grafik in Ruhe.
Warum sich ein Systemstand lohnt
- Planbare Kosten: Sie mieten das Material, statt es zu kaufen. Einlagerung, Transport und Entsorgung eines eigenen Stands fallen weg.
- Schnell umgesetzt: Das Material liegt bereit, in Leipzig und in unseren Lagern direkt auf den Messegeländen in Köln, Düsseldorf und Essen. Auch kurzfristige Anfragen lassen sich so oft noch umsetzen.
- Auch in großer Zahl: Mit rund 9.500 Laufmetern Megawall und über 16.000 Rahmen im Bestand bauen wir ganze Hallen. Die Messe Düsseldorf setzt seit 2015 auf Megawall.
- Nachhaltig: Ein Aluminiumrahmen ist rund 200 Mal im Einsatz, über etwa 20 Jahre. LED-Strahler halten rund 100 Einsätze und brauchen etwa fünfmal weniger Energie als herkömmliche Leuchten. Textildrucke aus recycelten PET-Flaschen lassen sich mehrfach verwenden.
- Ein Ansprechpartner: Planung, Grafik, Aufbau, Licht und Möbel kommen bei uns aus einer Hand.
Fazit: System ist eine Frage der Gestaltung
Ein Systemstand muss nicht nach Standard aussehen. Mit dem richtigen Licht, großen Grafikflächen und einer offenen Planung wird er zu einem Auftritt, an den sich Besucher erinnern.
Sie möchten wissen, wie Ihr Stand aussehen kann? Sprechen Sie uns an:
Telefon: 0341 52625 50
E-Mail: vertrieb@messeprojekt.de
Mehr erfahren: Unser Systembau · Referenz Robert Bosch